Ein typisches Treffen beginnt mit einem offenen Ankommen in geschützter Atmosphäre. Die Gruppenleitung setzt Themenschwerpunkte – etwa Sexualität und Beckenboden, Diagnostik oder OP-Möglichkeiten – und lädt regelmäßig Fachpersonen wie Gynäkologinnen oder Sexualberaterinnen ein. Gemeinsame Gruppenregeln sorgen für einen vertraulichen und wertschätzenden Rahmen.
Der bürgerschaftliche Charakter zeigt sich vor allem darin, dass Betroffene selbst zu Engagierten werden: Sie teilen ihre Erfahrungen, begrüßen neue Teilnehmerinnen, bereiten Räume vor, verteilen Informationsmaterialien, vernetzen sich mit Fachpersonen oder wirken bei Aufklärungsveranstaltungen mit. Eigeninitiative ist ausdrücklich erwünscht. Zwischen den persönlichen Treffen steht das Team bei Fragen oder emotional belastenden Themen zur Verfügung.
Das Kernteam besteht aus vier Personen: Marie Krüger (Marketing, Vorsitzende), Gabi Hofbauer (Beckenbodenphysiotherapeutin), Marion Ronalter Frais (Gesundheits- und Krankenpflegerin) und Daniela Gaßner (psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflegerin).
Die Initiative läuft seit September 2024 als kontinuierlich wachsendes Projekt mit mehreren Standorten und Online-Angeboten. Sie wird vollständig eigeninitiativ getragen, mit punktueller Unterstützung (z.B. Werbemittelzuschuss über den DVB NÖ).