Dignified Menstruation Botschafter*innen
"Dignified Menstruation" ist der Slogan einer Kampagne, die seit mehreren Jahren vom Afro-Asiatischen Institut Salzburg erfolgreich umgesetzt wird und dazu beiträgt, das Tabu rund um Menstruation aufzubrechen sowie Bewusstsein für Menstruationsgerechtigkeit und Menschenwürde zu schaffen. Inspiriert wurde diese Initiative von der Global South Coalition for Dignified Menstruation, einem internationalen Netzwerk bestehend aus Aktivist*innen und Organisationen, welches sich weltweit für die Entstigmatisierung von Menstruation einsetzt. Die Coalition wurde in Nepal von der Aktivistin und Gesundheitspädagogin Radha Paudel gegründet und hat Akteur*innen und Partnerorganisationen sowohl im Globalen Süden als auch im Globalen Norden dazu ermutigt, ihre Kampagnen und Aktionsformen aufzugreifen, mitzugestalten und weiterzutragen.
Ziel des Projekts ist die Weiterentwicklung und Verbreiterung dieser Kampagnenarbeit. Im Mittelpunkt steht der Aufbau eines Netzwerks von Menstruationsbotschafter*innen, denn jede Person kann einen Beitrag dazu leisten, das Schweigen rund um Menstruation zu durchbrechen und eine offene, respektvolle Auseinandersetzung zu fördern. Botschafter*in kann jede*r werden, unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Alter. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Voraussetzung sind die Teilnahme an einem einführenden Training, der Beitritt in das Netzwerk von Freiwilligen sowie die Bereitschaft, ein gesellschaftliches Tabu sichtbar anzusprechen.
Dafür wird das bestehende Aktionskit weiterentwickelt, ausgebaut und in ausreichender Stückzahl kostenlos zur Verfügung gestellt. Ergänzend werden Online-Workshops angeboten, die Interessierte befähigen, eigenständig Sensibilisierungsaktionen durchzuführen. Die erste Schulung findet am 1. Dezember 2026 statt, eine Woche vor dem 8. Dezember, dem Dignified Menstruation Day, einem zentralen Kampagnentag.
Was bedeutet Dignified Menstruation Botschafter*in sein?
Menstruationsbotschafter*innen müssen nicht zwingend öffentliche Kundgebungen organisieren oder auf der Straße aktiv werden. Im Mittelpunkt steht vielmehr der sogenannte „Alltagsaktivismus“: das Tabu rund um Menstruation dort aufzubrechen, wo Menschen leben, lernen, arbeiten und einander begegnen. Menstruationsbotschafter*innen sprechen das Thema im Freundes- und Familienkreis an, bringen es in Vereinen, Bildungsinstitutionen, Jugendgruppen oder am Arbeitsplatz zur Sprache und tragen dazu bei, Vorurteile, Unsicherheiten und Scham abzubauen.
Darüber hinaus freuen wir uns über bewusst initiierte Aktionen, Informationsveranstaltungen oder lokale Kampagnen. Die Erfahrung zeigt jedoch: Nachhaltige gesellschaftliche Veränderungen entstehen oft durch viele kleine Gespräche und Tabubrüche im Alltag. Genau diese wollen wir fördern und unterstützen.
Die Initiative soll nicht nur die jährlich am Alten Markt in Salzburg stattfindende Aktion am 8. Dezember stärken, sondern auch neue Aktionsgruppen und Ableger in Österreich, und wenn gewünscht in Deutschland und darüber hinaus ermöglichen. So entsteht eine wachsende Gemeinschaft von engagierten Menschen, die sich gemeinsam für Menstruationsgerechtigkeit, Enttabuisierung und gesellschaftliche Teilhabe einsetzen.
Menstruation betrifft Milliarden von Menschen und ist dennoch weltweit mit Scham, Tabuisierung, Diskriminierung und ungleichen Zugängen zu Ressourcen verbunden. Fehlendes Wissen, soziale Vorurteile, mangelnde Anerkennung der Bedürfnisse von Menstruierenden sowie Periodenarmut schränken die Teilhabe vieler Menschen am gesellschaftlichen Leben ein. Auch in Österreich besteht weiterhin Handlungsbedarf: Menstruation wird häufig als privates oder unangenehmes Thema behandelt, während viele Betroffene Diskriminierungserfahrungen oder finanzielle Belastungen durch Menstruationsprodukte erleben.
Vor diesem Hintergrund engagiert sich das Afro-Asiatische Institut Salzburg seit 2020 im Rahmen des Dignified Menstruation Day und unterstützt damit die internationale Bewegung der Global South Coalition for Dignified Menstruation (GSCDM). Die von der nepalesischen Menschenrechtsaktivistin Radha Paudel initiierte Bewegung setzt sich seit Jahren dafür ein, Menstruation als Menschenrechts-, Würde- und Gleichstellungsthema sichtbar zu machen. Seit 2019 finden am 8. Dezember weltweit Aktionen statt, die Bewusstsein schaffen, Diskriminierung abbauen und eine würdevolle Menstruation für alle Menschen einfordern.
Der Dignified Menstruation Day wird in Salzburg seit mehreren Jahren erfolgreich umgesetzt und trägt durch kreative Mitmachaktionen, Informationsangebote und öffentliche Gesprächsräume zur Enttabuisierung des Themas bei. Um die Reichweite und Wirkung der Kampagne weiter zu erhöhen, soll das Projekt nun gezielt ausgebaut werden. Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass jede Person Menstruationsbotschafter*in sein kann, unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Alter. Denn die Enttabuisierung von Menstruation ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Dafür soll ein internationales Netzwerk von Menstruationsbotschafter*innen aufgebaut und erweitert werden. Interessierte Personen werden im Rahmen kostenloser Online-Trainings qualifiziert, eigene Sensibilisierungs- und Aktionsformate umzusetzen. Die erste Ausbildung findet am 1. Dezember 2026 statt, eine Woche vor dem 8. Dezember, dem Tag der würdevollen Menstruation. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Voraussetzung sind die Teilnahme an einem einführenden Training, der Beitritt in das Netzwerk von Freiwilligen sowie die Bereitschaft, ein gesellschaftliches Tabu sichtbar anzusprechen und öffentliche Bewusstseinsbildung mitzutragen.
Was bedeutet es Dignified Menstruation Botschafter*in zu sein?
Menstruationsbotschafter*innen müssen nicht zwingend öffentliche Kundgebungen organisieren oder auf der Straße aktiv werden. Im Mittelpunkt steht vielmehr der sogenannte „Alltagsaktivismus“: das Tabu rund um Menstruation dort aufzubrechen, wo Menschen leben, lernen, arbeiten und einander begegnen. Menstruationsbotschafter*innen sprechen das Thema im Freundes- und Familienkreis an, bringen es in Vereinen, Bildungsinstitutionen, Jugendgruppen oder am Arbeitsplatz zur Sprache und tragen dazu bei, Vorurteile, Unsicherheiten und Scham abzubauen.
Darüber hinaus freuen wir uns über bewusst initiierte Aktionen, Informationsveranstaltungen oder lokale Kampagnen. Die Erfahrung zeigt jedoch: Nachhaltige gesellschaftliche Veränderungen entstehen oft durch viele kleine Gespräche und Tabubrüche im Alltag. Genau diese wollen wir fördern und unterstützen.
Ein zentraler Baustein des Projekts ist die Weiterentwicklung des bestehenden Aktionskits, das methodische Materialien, Informationselemente und Aktionsideen für die Durchführung lokaler Kampagnen enthält. Das Aktionskit soll erweitert, in größerer Stückzahl produziert und kostenlos an engagierte Personen, Gruppen, Bildungseinrichtungen und Organisationen weitergegeben werden. Ziel ist es, die jährliche Aktion am Alten Markt in Salzburg personell zu stärken und gleichzeitig neue Ableger in Österreich, und wenn gewünscht Deutschland und darüber hinaus zu ermöglichen.
Durch die Ausbildung von Multiplikator*innen, den Aufbau eines aktiven Netzwerks und die Bereitstellung praxisnaher Materialien soll eine wachsende Bewegung entstehen, die Menstruation als Menschenrechts- und Würdethema sichtbar macht, Vorurteile abbaut und sich gemeinsam für Menstruationsgerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe einsetzt. Forschung, Bildung, Aktivismus, Vernetzung und internationaler Austausch bilden dabei die Grundlage für nachhaltige Veränderungen.
Text mit AI erstellt.
Kontakt
Afro-Asiatisches Institut Salzburg
Wiener-Philharmoniker-Gasse 2
5020 Salzburg
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