
1) Meldung & Bedarfsklärung
StreetworkerInnen oder niederschwellige Einrichtungen melden den Bedarf an eine zentrale Koordinationsstelle.
Dort wird geprüft, ob bereits eine Begleitung zu einem medizinischen Angebot angeboten wurde? Ob ein männlicher oder weiblicher Arzt sinnvoller wäre? Ob eine minimale Bereitschaft zur Kontaktaufnahme besteht?
2) Vorbereitung & Einsatz
Die Medical Streetwork Kordination stellt den Kontakt zwischen streetwork und dem Arzt/der Ärztin her, somit können sich diese passend vorbereiten - inklusive voraussichtlich benötigter Medikamente oder Verbandsmaterial Treffen vor Ort wird vereinbart. Ziel ist es, in Beziehung zu treten, ein Gespräch zu führen, medizinisch einzuschätzen - ggf. in Absprache mit Rettung und NotärztInnen. Es geht um niedrigschwellige, aber fachlich fundierte Begegnungen
3) Dokumentation & Versorgung
Med4Hope ÄrztInnen haben Zugang zum internen Dokumentationssystem, in dem sie ihre Einsätze nachvollziehbar dokumentieren. Sie sind mit einem MED4HOPE-Rucksack ausgestattet, der die am häufigsten benötigten Medikamente und Versorgungsmaterialien enthält.
4) Weitere Betreuung der Patienten
Die von Med4Hope betreuten Patientinnen sollen - sofern möglich - auch nach einem Krankenhausaufenthalt oder gegebenenfalls auch in einem Notquartier weiter betreuen werden. Dies wird durch die Zusammenarbeit mit den entsprechenden Einrichtungen ermöglicht.