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First Responder:innen System

Wenn es zu einem medizinischen Notfall kommt, zählt jede Sekunde. Um die Zeit zwischen dem Notfall und dem Eintreffen der Rettungsmittel zu verkürzen, kommen sogenannte First Responder zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ehrenamtliche Rettungssanitäter:innen, die in unmittelbarer Nähe zum Notfallort wohnen oder arbeiten. Sie werden parallel zum regulären Rettungsdienst alarmiert und sind aufgrund ihrer geografischen Nähe oft schneller vor Ort.
Bei medizinischen Notfällen entscheidet oft die Zeit über den weiteren Verlauf. Genau hier setzt das First Responder:innen System des Österreichischen Roten Kreuzes, Landesverband Salzburg an. Ehrenamtliche Rettungs- und Notfallsanitäter:innen werden parallel zum Rettungsdienst alarmiert und können aufgrund ihrer Nähe zum Einsatzort häufig bereits wenige Minuten nach dem Notruf erste Hilfe leisten. 

Schnelle Hilfe direkt aus der Nachbarschaft

First Responder:innen sind speziell ausgebildete Rettungs- oder Notfallsanitäter:innen, die sich zusätzlich zu ihrem regulären Engagement freiwillig für Einsätze in ihrer Wohn- oder Arbeitsumgebung zur Verfügung stellen. Tritt in ihrer Nähe ein medizinischer Notfall auf, können sie schnell vor Ort sein und wichtige Maßnahmen einleiten, bis der Rettungsdienst eintrifft. 

Für ihre Einsätze verfügen sie über eine umfangreiche Notfallausrüstung. Dazu gehören unter anderem ein Defibrillator, medizinische Hilfsmittel zur Erstversorgung, Kommunikationsgeräte sowie digitale Einsatzunterstützung. Damit können sie qualifizierte Sanitätshilfe leisten und lebensrettende Maßnahmen unmittelbar beginnen. 

Ehrenamtliches Engagement mit großer Wirkung

Das First Responder:innen System lebt vom freiwilligen Einsatz engagierter Menschen. Rund 90 Ehrenamtliche sind derzeit in Salzburg aktiv und unterstützen die rettungsdienstliche Versorgung im gesamten Bundesland. Neben der medizinischen Erstversorgung übernehmen sie wichtige Aufgaben wie die Kommunikation mit der Rettungsleitstelle, die Einweisung nachrückender Einsatzkräfte und die Dokumentation des Einsatzgeschehens. 

Besonders in ländlichen Regionen kann die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes entscheidend sein. Durch die schnelle Verfügbarkeit der First Responder:innen wird diese Zeitspanne verkürzt und die Versorgung von Patient:innen bereits in den ersten Minuten eines Notfalls verbessert.

Allein im Jahr 2025 wurden mehr als 3.700 Einsätze durchgeführt, bei denen eine qualifizierte Erstversorgung vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes möglich war. Die Zahl der Einsätze steigt kontinuierlich und zeigt die hohe Bedeutung dieses Angebots für die Bevölkerung.

Das langfristige Ziel des Projekts ist eine flächendeckende Versorgung mit First Responder:innen in ganz Salzburg. Dafür werden laufend engagierte Sanitäter:innen gewonnen und die notwendige Ausrüstung finanziert. Jede zusätzliche Ausrüstung erweitert die Möglichkeit, Menschen in Notfällen noch schneller helfen zu können.

Text mit AI erstellt.

Kontakt

Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Salzburg
Sterneckstraße 32
5020 Salzburg
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