Interkultureller Sprachengarten Admont
Im Sprachengarten kommen Menschen vieler Nationen, Admonterinnen und Admonter sowie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Bezirksvereines Admont-Gesäuse zusammen, um gemeinsam einen Garten zu gestalten und zu pflegen. Unter dem Motto „Viele Sprachen – viele Nationen – gemeinsame Wurzeln“ findet einmal wöchentlich ein gemeinsamer Gartentag statt. Dabei entstehen Begegnungen, Freundschaften und gegenseitiges Verständnis über kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg. Der Sprachengarten verbindet Menschen durch gemeinsames Tun und schafft einen Ort der Integration, des Austauschs und des Miteinanders.
Der Interkulturelle Sprachengarten Admont ist ein Gemeinschaftsprojekt des Volkshilfe Bezirksvereins Admont-Gesäuse, das Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenbringt. Im Zentrum steht ein gemeinschaftlich genutzter Garten, der als Ort für Begegnung, Austausch und gemeinsames Lernen dient.
Unter dem Leitgedanken „Viele Sprachen – viele Nationen – gemeinsame Wurzeln“ treffen sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer regelmäßig, um Beete anzulegen, Pflanzen zu pflegen und die Ernte gemeinsam zu nutzen. Dabei kommen Menschen verschiedener Altersgruppen und kultureller Hintergründe miteinander ins Gespräch und tauschen Erfahrungen aus.
Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist der Wissenstransfer. Die Beteiligten bringen unterschiedliche Erfahrungen im Gartenbau mit ein und teilen traditionelle Anbau- und Bewässerungsmethoden aus ihren Herkunftsländern. Dadurch entstehen neue Lernmöglichkeiten für alle Beteiligten.
Auch Bildungseinrichtungen sind eingebunden. Schülerinnen und Schüler des Stiftsgymnasiums Admont ziehen im Unterricht Pflanzen heran, die anschließend im Garten eingesetzt werden. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit lernen die Jugendlichen verschiedene Pflanzenarten kennen und erhalten Einblicke in unterschiedliche kulturelle Hintergründe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Neben dem sozialen Aspekt spielt Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Im Garten werden Gemüse, Obst und Kräuter nach biologischen Grundsätzen angebaut. Die Auswahl der Pflanzen orientiert sich sowohl an regionalen Traditionen als auch an den Erfahrungen der beteiligten Menschen aus unterschiedlichen Ländern.
Ein zentraler Bereich des Gartens ist eine Kräuterspirale, in der verschiedene Küchen- und Heilkräuter kultiviert werden. Die geernteten Kräuter werden teilweise weiterverarbeitet, beispielsweise zu Kräutersalzen oder Teemischungen. Die daraus erzielten Einnahmen fließen wieder in den Betrieb des Projekts.
Der Sprachengarten steht allen Interessierten offen. Neben der gemeinsamen Gartenarbeit finden regelmäßig Veranstaltungen und Treffen statt, die den Austausch innerhalb der Gemeinde fördern. Unterstützt wird das Projekt von regionalen Betrieben sowie vom Benediktinerstift Admont, das die Gartenfläche zur Verfügung stellt.
Mit der Verbindung von Gemeinschaftsgarten, Nachhaltigkeit und Integration schafft der Interkulturelle Sprachengarten einen niederschwelligen Rahmen für Begegnung und Zusammenarbeit im regionalen Umfeld.
Text mit AI erstellt.
Kontakt
Volkshilfe Bezirksverein Admont Gesäuse
Eichelauweg 535/1
8911 Admont
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