Mit klecks4Visions schafft der Verein Klecks in Linz, Wels und Oberösterreich einen Raum, in dem Menschen über ihre persönliche Zukunft nachdenken, eigene Stärken entdecken und konkrete Schritte für ein Leben entwickeln können, das zu ihnen passt. Im Mittelpunkt stehen dabei Inklusion, Diversität, Wertschätzung und eine gesunde Gemeinschaft. Das Projekt richtet sich vor allem an Mitglieder, die finanziell belastet oder sozial benachteiligt sind und Unterstützung brauchen, um eigene Ideen, Wünsche und Zukunftspläne greifbar zu machen.
Der Ansatz ist bewusst offen und ermutigend: Es geht nicht nur darum, über Träume zu sprechen, sondern sie gemeinsam in Bewegung zu bringen. So entstehen Begegnungen, Austausch und neue Perspektiven – getragen von einer Haltung, die auf gegenseitige Unterstützung, unkomplizierte Treffen und ein respektvolles Miteinander setzt.
Ein besonderer Teil des Projekts ist „The big Splot“, ein persönliches Zukunftsfest. Dahinter steckt die Idee, große Träume, Visionen und Lebenspläne nicht nur zu besprechen, sondern ihnen bewusst Raum, Zeit und Aufmerksamkeit zu geben. Ehrenamtliche begleiten diesen Prozess, der sich über mehrere Monate entwickeln kann, und helfen dabei, aus Gedanken konkrete Vorhaben werden zu lassen. Genau hier zeigt sich die Qualität des freiwilligen Engagements: Es geht um Zuhören, Ermutigen, Struktur geben und Menschen darin zu bestärken, selbst aktiv zu werden.
Wer sich einbringen möchte, kann auf unterschiedliche Weise mitwirken: durch offene Treffen, durch Mundpropaganda, bei den sogenannten klecksBars oder in der Begleitung von Menschen, die ihre Zukunftsideen weiterentwickeln wollen. Freiwillige schlüpfen auch in die Rolle einer Moderation. Diese begleiten Menschen auf Ihrem Weg für zum Beispiel die persönliche Zukunftsplanung. Gemeinsam werden realistische Schritte erarbeitet, die praxis- und zeitnah umgesetzt werden können.
Aktuell sind je nach Format und Phase zwischen zwei und vierzig Mitglieder im Projekt eingebunden. Für die nächsten Schritte geht es vor allem darum, Räume und Aufwände für die Umsetzung leistbar zu machen, das Angebot bekannter zu machen und jene Menschen besser zu erreichen, die davon besonders profitieren könnten. Gebraucht werden daher nicht nur engagierte Mitwirkende, sondern auch Unterstützung für Raummieten, für die Bezahlung von Reisekosten, für die Verpflegung und für Weiterbildungen.