Mit dem Nachbarschaftstreff Mariatrost ist in Graz-Mariatrost ein Ort entstanden, der das soziale Miteinander im Bezirk bewusst stärkt. Seit September 2025 gibt es hier einen offenen Rahmen, in dem sich Ortansässige begegnen, austauschen und gemeinsam Ideen für ihren Stadtteil entwickeln können. Das Angebot richtet sich an alle Menschen im Bezirk, unabhängig von Alter oder Herkunft, und verfolgt ein klares Ziel: mehr Gemeinschaft, mehr Teilhabe und mehr Möglichkeiten, sich vor Ort einzubringen.
Eine zentrale Rolle übernimmt dabei der Verein ma8044 – Miteinander Alle in Mariatrost. Der Verein koordiniert den Nachbarschaftstreff inhaltlich und organisatorisch, vernetzt Menschen und bestehende Angebote im Bezirk und bringt neue Ideen in die Umsetzung. Zu den wichtigen Aufgaben von ma8044 gehört es, Veranstaltungen anzustoßen, Beteiligung zu ermöglichen, Kooperationen mit Vereinen, Institutionen und Freiwilligen aufzubauen und neue Begegnungsformate im Bezirk zu entwickeln. Gleichzeitig versteht sich der Verein als Plattform für Mitsprache und Mitgestaltung: Anliegen aus dem Stadtteil werden aufgegriffen, Ideen gesammelt und in gemeinschaftliche Aktivitäten übersetzt.
Mit derzeit sieben bis acht aktiven Personen im Projektteam und rund 100 Teilnehmenden wurde bereits eine gute Grundlage geschaffen. Für die nächsten Schritte geht es darum, noch mehr Menschen für die aktive Mitarbeit zu gewinnen, die Bekanntheit des Treffpunkts weiter zu erhöhen und das gemeinschaftliche Leben in Mariatrost weiter auszubauen.
Im Mittelpunkt stehen Aktivitäten, die Menschen zusammenbringen und Beziehungen im Stadtteil fördern. Dieses Miteinander gestaltet sich sehr vielfältig: Eltern-Kind-Frühstücke, Stillberatung, Veranstaltungen für Familien, Austauschformate, Treffen für unterschiedliche Altersgruppen sowie Ideen für Sprachtandems, Nachhilfe, Spielenachmittage, Workshops, Lesungen, Konzerte oder offene Treffpunkte schaffen Begegnung, stärken die gegenseitige Unterstützung und fördern das Kennenlernen im Alltag.
Der Nachbarschaftstreff ist dabei ein Ausgangspunkt für eine Caring Community im Bezirk: Menschen unterstützen sich gegenseitig, übernehmen Verantwortung und entwickeln gemeinsam Lösungen für das Zusammenleben. Dies fördert den Austausch zwischen Generationen und schafft Möglichkeiten, Einsamkeit vorzubeugen und neue Kontakte zu knüpfen.