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Solisuppe Voitsberg – Begegnung und Gemeinschaft im Alltag

Die „Solisuppe“ (Solidaritätssuppe) ist ein inklusives Begegnungsprojekt der Caritas der Diözese Graz-Seckau in Kooperation mit LebensGroß, der Pfarre Voitsberg und der evangelischen Pfarrgemeinde Voitsberg. Seit 2021 kommen hier einmal im Monat Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Lebenssituationen zusammen, um gemeinsam zu kochen und zu essen. Ziel ist es, soziale Isolation zu verringern, Gemeinschaft zu fördern und Inklusion im Alltag erlebbar zu machen – niedrigschwellig, offen für alle und ohne Anmeldung.

Das Projekt „Solisuppe Voitsberg“ zeigt, wie ein einfaches Format zu einem stabilen Begegnungsraum werden kann. Seit 2021 bringt die Initiative der Caritas Steiermark gemeinsam mit der Pfarre Voitsberg, der Organisation LebensGroß und der evangelischen Pfarrgemeinde Menschen unterschiedlicher Hintergründe zusammen. Im Mittelpunkt steht ein monatliches gemeinsames Kochen und Essen, das bewusst offen, barrierefrei und ohne Anmeldung gestaltet ist.

Einmal im Monat wird der Pfarrhof Voitsberg zum Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung, für unterschiedliche Altersgruppen und vielfältige Lebenssituationen. Gegen einen kleinen solidarischen Beitrag wird gemeinsam gekocht und gegessen. Dadurch entsteht ein Angebot, das Teilnahme unabhängig von finanziellen Möglichkeiten ermöglicht und soziale Begegnung im Alltag verankert.

Teilhabe durch gemeinsames Tun

Ein zentrales Merkmal der Solisuppe ist die aktive Beteiligung der Teilnehmenden. Sie übernehmen Aufgaben bei der Planung, beim Einkauf oder beim Kochen und gestalten das Treffen gemeinsam mit. Dadurch entsteht ein Rahmen, in dem Begegnung auf Augenhöhe stattfinden kann und Inklusion praktisch umgesetzt wird.

Durch diese Form des Miteinanders entwickeln sich soziale Kontakte und neue Beziehungen. Gleichzeitig wird das Gefühl von Zugehörigkeit gestärkt, und es entstehen Gelegenheiten, Alltagskompetenzen weiterzuentwickeln. Auch freiwillig Engagierte profitieren von der Zusammenarbeit, indem sie neue Perspektiven kennenlernen und Erfahrungen im sozialen Bereich sammeln.

Zusammenarbeit und regionale Wirkung

Die Umsetzung der Solisuppe basiert auf der Zusammenarbeit mehrerer Organisationen. Neben der Caritas Steiermark sind die Pfarre Voitsberg, LebensGroß sowie die evangelische Pfarrgemeinde beteiligt. Diese Kooperation ermöglicht eine verlässliche Durchführung und stärkt zugleich die Vernetzung innerhalb der Region.

Das Projekt trägt dazu bei, den sozialen Zusammenhalt zu fördern und Begegnungen zwischen Menschen zu ermöglichen, die im Alltag oft wenig Berührungspunkte haben. Gleichzeitig entsteht eine informelle Plattform für Austausch und Zusammenarbeit, die über das einzelne Treffen hinaus wirkt.

Die regelmäßige Durchführung sorgt dafür, dass sich stabile Beziehungen entwickeln und ein kontinuierlicher Begegnungsraum entsteht. Auf diese Weise wird Inklusion sichtbar und im Alltag erfahrbar gemacht.

Ein einfaches Modell mit nachhaltiger Wirkung

Die Solisuppe zeichnet sich durch ihre klare Struktur und ihre Anpassungsfähigkeit aus. Das Angebot nutzt bestehende Ressourcen, wird gemeinschaftlich organisiert und entwickelt sich kontinuierlich weiter. Dadurch bleibt es flexibel und kann auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden reagieren.

Im Vordergrund stehen dabei die Reduktion von Einsamkeit, die Förderung von Inklusion sowie die Stärkung von Gemeinschaft und freiwilligem Engagement. Das Projekt zeigt, dass auch niederschwellige Initiativen einen nachhaltigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt leisten können.

Die Solisuppe Voitsberg stellt damit ein praxisnahes Beispiel dar, wie Begegnung im Alltag organisiert werden kann. Durch die regelmäßigen Treffen entsteht ein verlässlicher Rahmen, in dem Menschen miteinander in Kontakt kommen und soziale Beziehungen aufbauen können.

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