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Sozialbegleitung für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Die Sozialbegleitung der pro mente Wien bringt Menschen wieder in Verbindung. Freiwillige bauen verlässliche Beziehungen auf und begleiten hilfsbedürftige Menschen im Alltag durch Gespräche und gemeinsame Aktivitäten. So ebnen wir den Weg mit kleinen Schritten hinaus aus der Isolation.
Sozialbegleitung: Freiwillige Beziehungen gegen Einsamkeit und Isolation
Seit 1965 gibt es mit der Sozialbegleitung von pro mente Wien ein Angebot, das Menschen mit psychischen Erkrankungen dabei unterstützt, wieder mehr Stabilität, Orientierung und soziale Nähe im Alltag zu erleben. In den 61 Jahren seit Bestehen des Angebots konnten mithilfe von freiwilligen Helfenden mehr als 4.000 Menschen mit psychischen Erkrankungen begleitet werden. Das hat vielen Betroffenen zu mehr Lebensqualität, Stabilität und Lebensfreude verholfen.
Genau hier setzt die Sozialbegleitung an. Im Mittelpunkt steht der Aufbau einer vertrauensvollen und tragfähigen Beziehung, die Menschen im Alltag stärkt und ihnen hilft, wieder mehr Anschluss, Selbstständigkeit und Teilhabe zu erleben. Die Unterstützung beginnt nicht bei großen Lösungen, sondern bei regelmäßiger Begegnung: beim Spazierengehen, im Gespräch, bei kleinen gemeinsamen Unternehmungen oder in der Begleitung zu Terminen. So entstehen Schritt für Schritt neue Möglichkeiten, sich im Alltag besser zurechtzufinden und eigene Ressourcen wieder stärker wahrzunehmen.
Getragen wird dieses Angebot von Freiwilligen, die Zeit, Aufmerksamkeit und Verlässlichkeit schenken. Sie begleiten Menschen mit psychischen Erkrankungen über einen längeren Zeitraum hinweg und werden zu einem stabilen Gegenüber im Alltag. Gerade darin liegt die besondere Stärke des Projekts: Die Sozialbegleitung ist keine anonyme Hilfeleistung, sondern Begegnung auf Augenhöhe. Sie fördert Vertrauen, stärkt Selbstwirksamkeit und unterstützt dabei, soziale Kontakte wieder aufzubauen und gesellschaftliche Teilhabe neu zu erleben.

Dieses Projekt möchte vor allem neue Freiwillige gewinnen und binden. Mitmachen können alle Personen ab 18 Jahren, die offen dafür sind, neue Lebenswelten kennenzulernen, Reflexionsbereitschaft mitbringen und bereit sind, mindestens ein Jahr regelmäßig Zeit zu schenken. Diese Verlässlichkeit ist ein wesentlicher Bestandteil des Projekts, denn tragfähige Beziehungen entstehen durch Kontinuität und echtes Interesse am Gegenüber. Damit Freiwillige in ihrer Aufgabe gut begleitet werden, setzt pro mente Wien auch auf unterstützende Strukturen. Dazu gehören Supervision, Fort- und Weiterbildungsangebote sowie Open Teams, in denen Austausch, Reflexion und fachliche Begleitung möglich sind. Auf diese Weise wird freiwilliges Engagement nicht nur ermöglicht, sondern auch nachhaltig gestärkt.

Kontakt

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Grüngasse 1A
1040 Wien
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