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Vorlesenachbarschaft am Schöpfwerk

Das Projekt „Vorlesenachbarschaft am Schöpfwerk“ entwickelt gemeinsam mit Familien vor Ort und lokalen Akteur:innen neue Wege, um Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren frühzeitig für Sprache, Bücher und Lesen zu begeistern. Ziel ist es, insbesondere Familien mit bisher wenig Zugang zu Büchern, dabei zu begleiten, zu „vorlesenden Familien“ zu werden. Die Selbstwirksamkeit der Nachbarschaft wird so gestärkt. Dafür werden in der Nachbarschaft neue, niedrigschwellige Angebote und Strukturen entwickelt, getestet und eingeführt, die Familien im Alltag erreichen und eine nachhaltige Lesekultur bei ihnen selbst fördern. Lokale Organisationen wie Kindergärten, Schulen, Bibliotheken, Nachbarschaftszentren und weitere Gemeinschaftsakteur:innen werden dabei von Anfang an aktiv eingebunden. Gemeinsam wird daran gearbeitet, bestehende und etablierte Formate zu stärken und Best Practices zu multiplizieren. Das Projekt schafft ein übertragbares Modell für Nachbarschaften in Städten oder in ländlichen Gebieten (Gemeinden und Dörfern), damit frühe Leseförderung langfristig dort verankert wird, wo Kinder aufwachsen. Ganz nach dem Motto “It takes a village to raise a child!” bzw. “It takes a village to get a child in touch with great stories and books”. Das Projekt trägt so zu Chancenfairness im Bildungsbereich und zur Armutsbekämpfung bei.

Mit dem Projekt „Vorlesenachbarschaft am Schöpfwerk“ entwickelt der Verein STARTKLAR gemeinsam mit Familien, Bildungseinrichtungen und weiteren lokalen Akteur:innen neue Ansätze zur frühen Leseförderung. Ziel ist es, Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren frühzeitig mit Sprache, Büchern und Vorlesen in Kontakt zu bringen und gleichzeitig die Lesekultur innerhalb der Nachbarschaft nachhaltig zu stärken. 

Ausgangspunkt des Projekts ist die Beobachtung, dass viele Familien nur eingeschränkt Zugang zu Büchern und Vorleseangeboten haben. Besonders Familien mit geringen Ressourcen werden durch bestehende Angebote häufig nicht erreicht, da diese oft außerhalb ihres Alltagsumfelds stattfinden.

Die Vorlesenachbarschaft setzt daher direkt im Wohnumfeld der Familien an. Statt einzelne Programme anzubieten, zielt das Projekt darauf ab, gemeinsam mit den Menschen vor Ort Strukturen aufzubauen, die Lesen und Vorlesen langfristig im Alltag verankern. 

Nachbarschaft als Mitgestalterin

Ein zentrales Merkmal des Projekts ist der partizipative Ansatz. Familien, Nachbar:innen sowie lokale Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Bibliotheken, Nachbarschaftszentren, Vereine und weitere Organisationen entwickeln gemeinsam Ideen und Angebote zur Leseförderung. Im Rahmen eines Innovationsprozesses werden Bedürfnisse analysiert, Lösungsansätze erarbeitet, erprobt und laufend weiterentwickelt. Ziel ist es, Angebote zu schaffen, die zu den Menschen und den Rahmenbedingungen vor Ort passen. 

Vielfältige Angebote für Familien

Im bisherigen Projektverlauf wurden bereits unterschiedliche Formate umgesetzt. Dazu zählen unter anderem:

  • Vorleseangebote in Bildungseinrichtungen
  • mehrsprachige Erzähl- und Leserunden
  • Bücherschränke an leicht zugänglichen Orten in der Nachbarschaft
  • Lesepatenschaften und Vorleseinitiativen
  • Begegnungsformate für Familien
  • niedrigschwellige Möglichkeiten zum Austausch über Bücher und Geschichten 

Gleichzeitig werden lokale Unternehmen, soziale Einrichtungen, medizinische Praxen und weitere Partner eingebunden, um Familien möglichst direkt zu erreichen. 

Aufbau nachhaltiger Strukturen

Das Projekt versteht Leseförderung nicht ausschließlich als Aufgabe von Bildungsinstitutionen. Vielmehr sollen Familien und Bewohner:innen selbst aktiv zur Gestaltung einer lebendigen Lesekultur beitragen. Das Ziel ist, dass Angebote langfristig von der Nachbarschaft mitgetragen und weiterentwickelt werden können. Dafür werden lokale Netzwerke aufgebaut, ehrenamtlich Engagierte eingebunden und bestehende Strukturen gestärkt. Die Erfahrungen aus der Pilotphase fließen zudem in die Entwicklung eines übertragbaren Modells ein, das künftig auch in anderen Nachbarschaften und Gemeinden eingesetzt werden kann. 

Langfristig soll die Vorlesenachbarschaft dazu beitragen, die Sprach- und Lesekompetenz von Kindern zu stärken und ihnen bessere Voraussetzungen für ihren Bildungsweg zu ermöglichen. Gleichzeitig fördert das Projekt den Austausch innerhalb der Nachbarschaft und die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteur:innen vor Ort.

Mit dem Pilotprojekt am Schöpfwerk wird erprobt, wie frühe Leseförderung dort verankert werden kann, wo Kinder aufwachsen: in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld und gemeinsam mit den Menschen, die dieses Umfeld gestalten.

Text mit AI erstellt.

Kontakt

Verein STARTKLAR
Haidbrunngasse 18/1 Geschäftsfürhung
2700 Wiener Neustadt
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