dm Miteinander - Für eine bessere Welt

Waldbildung - Wertschätzung für Mensch und Natur

Für kleine Hände - die große Zukunft pflanzen. Ein Gesamtprojekt, dass ökologische Bildung mit persönlichem Erleben verbindet. Partnerorganisationen, engagierte Erwachsene und Kinder kommen zusammen ins Tun.
Waldbildung: Wertschätzung für Mensch und Natur gemeinsam wachsen lassen

Mit dem Projekt „Waldbildung – Wertschätzung für Mensch und Natur“ entsteht in Oberösterreich ein Angebot, das Umweltbildung, gemeinsames Handeln und soziale Verantwortung auf besondere Weise verbindet. Kinder und Jugendliche bekommen dabei nicht nur die Möglichkeit, ihren eigenen Baum zu pflanzen, sondern erleben den Wald als Lernort und Lebensraum. Das Projekt läuft bereits seit 2019 und zeigt seither, wie Naturerfahrung, Wissen und gelebte Verantwortung zusammenwirken können. Damit der Verein auch in Zukunft möglichst vielen Kindern einen Zugang zu Naturbildung und aktivem Klimaschutz gewähren kann, werden noch  Sponsoren und Unterstützer für die Deckung der laufenden Kosten (Organisation, Wissensvermittlung & Durchführung der Projekte gesucht).

Im Mittelpunkt steht dabei weit mehr als eine einzelne Pflanzaktion. Das Projekt möchte jungen Menschen vermitteln, warum Wälder für Klima, Artenvielfalt und Lebensqualität so wichtig sind – und wie jede und jeder selbst einen Beitrag leisten kann. So wird Waldbildung zu einem Erlebnis, das nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Wertschätzung für Natur, Gemeinschaft und Zukunft stärkt.

Lernen, pflanzen, Verantwortung teilen

Die Aufforstungsprojekte finden jeweils im Frühjahr von Mitte März bis Anfang Mai sowie im Herbst von Ende Oktober bis Mitte November statt. Gemeinsam mit einem erfahrenen Team pflanzen Kinder Bäume, lernen verschiedene Perspektiven auf den Wald kennen und setzen sich mit Nachhaltigkeit ganz praktisch auseinander. Mit dabei sind je nach Projekt unter anderem Aufforstungsexpert*innen, Waldpädagog*innen, Imker, Jäger und Märchenerzähler*innen, die den Kindern den Lebensraum Wald aus unterschiedlichen Blickwinkeln näherbringen.

Gerade diese Mischung macht das Projekt so besonders: Es verbindet ökologische Bildung mit persönlichem Erleben und schafft ein gemeinsames Tun, bei dem Kinder, Partnerorganisationen und engagierte Erwachsene zusammenkommen. Dass dabei auch soziale Teilhabe mitgedacht wird, zeigt sich besonders an inklusiven und generationenübergreifenden Formaten. So wird etwa heuer gemeinsam mit der Lebenshilfe Wels und Schüler*innen einer Volksschule in Wels eine neue Waldlehrinsel aufgeforstet. Der Wald wird dadurch nicht nur als Naturraum erfahrbar, sondern auch als Ort des Miteinanders.

Wie freiwilliges Engagement das Projekt trägt

Das Projekt lebt vom persönlichen Einsatz der Beteiligten und gemeinschaftlicher Unterstützung. Organisiert werden die Aktivitäten gemeinsam mit Helga Grisenti, unterstützt von einem Team aus rund 30 Personen, das je nach Gruppengröße und Waldfläche zusammengestellt wird. Besonders wichtig ist dabei, dass sich die Verantwortlichen in außerordentlichem Maße freiwillig engagieren. Um Kindern und Jugendlichen einen kostenlosen Tag im Wald zu ermöglichen, tragen freiwillige Helfer*innen und Unterstützer*innen einen Teil der anfallenden Kosten. 

Freiwilliges und bürgerschaftliches Engagement zeigt sich hier auf mehreren Ebenen: durch die Mitarbeit im Projektteam, durch die fachliche Begleitung vor Ort, durch die Zusammenarbeit mit sozialen Partnern und durch Baumpatenschaften, mit denen weitere Schüler*innen einen solchen Tag im Wald erleben können.
Dass dieses Engagement bereits große Wirkung entfaltet hat, zeigt die bisherige Bilanz: Mehr als 4.000 Kinder haben im Rahmen des Projekts bereits rund 60.000 Bäume gepflanzt. Für die kommenden Monate sind weitere Aufforstungstage geplant, darunter Projekte in Eggendorf (23.03.2026), Walding (24.03.2026), Wels/IBMS (25.03.2026) und Steinhaus (27.03.2026).

Kontakt

Waldbildung Projekt GmbH
Stadlergutweg 13
4040 Linz
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