Zamkuma!
Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte engagieren sich in sozialen Einrichtungen und kommen so mit ihrer Umgebung im Sozialraum in Kontakt. Ziel des Projekts ist es, über das gemeinnützige freiwillige Engagement neben der Sprache auch Selbstwert zu gewinnen und der sozialen Isolation entgegenzuwirken.
Das Projekt„Zamkuma!“ des Evangelischen Diakoniewerks Gallneukirchen unterstützt Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte dabei, sich freiwillig in sozialen Einrichtungen zu engagieren. Ziel ist es, über gemeinnützige Tätigkeiten gesellschaftliche Teilhabe zu fördern, soziale Kontakte zu ermöglichen und den Zugang zum lokalen Umfeld zu erleichtern.
Viele Menschen mit Fluchtgeschichte stehen nach ihrer Ankunft vor der Herausforderung, soziale Kontakte aufzubauen und Anschluss im Alltag zu finden. Hier setzt „Zamkuma!“ an: Das Projekt vermittelt Teilnehmerinnen und Teilnehmer an soziale Einrichtungen wie Seniorenzentren, Werkstätten oder Tageszentren, wo sie sich freiwillig engagieren können. Im Mittelpunkt steht dabei die aktive Mitgestaltung des Gemeinwesens. Durch den Einsatz in sozialen Einrichtungen entstehen Kontakte zu Mitarbeitenden, Klient:innen und anderen Freiwilligen. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse im Alltag anzuwenden und praktische Erfahrungen zu sammeln.
Begleitung und Unterstützung
Vor dem Einstieg in ein Freiwilligenengagement werden individuelle Gespräche geführt, um passende Einsatzmöglichkeiten zu finden. Während der Tätigkeit begleitet das Projektteam die Teilnehmer:innen weiterhin und unterstützt sie dabei, Erfahrungen zu reflektieren und neue Perspektiven zu entwickeln.
Ergänzend wird ein regelmäßiges Sprachcafé angeboten. Dort können die Teilnehmenden ihre Deutschkenntnisse vertiefen, Erfahrungen austauschen und sich mit anderen Projektbeteiligten vernetzen. Bei Interesse werden außerdem berufliche Perspektiven besprochen und Unterstützung bei Bewerbungsprozessen angeboten.
Das Projekt richtet sich nicht nur an Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte, sondern auch an die aufnehmenden Einrichtungen. Durch die Zusammenarbeit entstehen neue Begegnungen und Erfahrungen im Umgang mit kultureller Vielfalt. Das Projekt versteht Integration dabei als gemeinsamen Lernprozess, von dem sowohl die Freiwilligen als auch die beteiligten Organisationen profitieren können.
Erste Ergebnisse und weitere Entwicklung
Die Pilotphase von „Zamkuma!“ läuft seit Jänner 2025. Bislang wurden 20 Personen im Projekt begleitet, sieben von ihnen konnten in langfristige freiwillige Engagements vermittelt werden. Dabei konnten sie ihre Sprachkenntnisse erweitern, neue soziale Kontakte knüpfen und Erfahrungen in unterschiedlichen Einsatzbereichen sammeln.
Künftig soll das Angebot weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, mehr Menschen mit Fluchtgeschichte den Zugang zu freiwilligem Engagement zu ermöglichen, soziale Isolation zu reduzieren und die Vielfalt im Freiwilligenwesen in Oberösterreich weiter zu stärken.
Der Name „Zamkuma!“ leitet sich vom oberösterreichischen Ausdruck für „Zusammenkommen“ ab und beschreibt den zentralen Gedanken des Projekts: Menschen miteinander in Kontakt zu bringen und gesellschaftliche Teilhabe durch gemeinsames Engagement zu fördern.
Text mit AI erstellt.
Kontakt
Evangelisches Diakoniewerk Gallneukirchen
Martin-Boos-Straße 4
4210 Gallneukirchen
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