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Miteinander unterwegs in Schladming: ein Fazit


Im Rahmen der Workshops wurden viele km zurückgelegt. Zuletzt auch mit Mitarbeiterinnen der dm Filiale in Schladming, die dem Projekt eine Spende in Höhe von 4.200 € überreichten. Nun ist es Zeit, zurückzublicken und Bilanz zu ziehen.
 
dm unterstütz „Miteinander unterwegs in Schladming“ mit einer Spende von 4.200€. Scheckübergabe (v.l.): Gertrud Landl (dm Filialleitung Schladming), Saskia Dyk (Diakoniewerk Steiermark, Projekte & PR), Jessica Hirz (stv. Filialleitung dm Schladming), Karin Walla (Diakoniewerk Steiermark, Assistentin), Gerhard Baumann (Diakoniewerk Steiermark), sitzend: Andrea Schrempf (Diakoniewerk Steiermark) ©APA-Hautzinger

Beim Workshop wurden Rampen befahren, Schwellen mehr oder weniger leicht überwunden sowie Barrieren und Erfahrungen dokumentiert. Gemeinsam wurde Schladming auf unterschiedlichsten Routen erlebt. Man wechselte die Perspektive und setzte sich mit Fragen wie „Wie fühlt sich eine Strecke aus dem Blickwinkel eines Rollstuhlfahrers an, wie aus der Sicht einer Assistenzperson, die den Rollstuhl schiebt?“ auseinander.
 
Was wurde entdeckt?

Man fand einige positive Beispiele zur Barrierefreiheit, beispielsweise beim Zugang zu Geschäften. Trotzdem gibt es auch noch genug Verbesserungspotenzial, wie etwa zu schmale Gehsteige, zu steile Rampen oder eine Pflasterung, die jedoch durch herausgebrochene Pflastersteine für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer unbequem und gefährlich sein kann.
 
Wie geht es weiter?

Jetzt geht es für das Diakoniewerk Steiermark ans Auswerten der Fotos und Dokumentationen. Im Herbst ist eine Präsentation der Ergebnisse geplant. Die Stadtgemeinde Schladming, allen voran der Bürgermeister Hermann Trinker, sind sehr interessiert an dem Bericht. Alle sind zuversichtlich, dass der Workshop viel zum allgemeinen Bewusstsein gegenüber Barrieren und der Minderung von Hürden und Hindernissen beigetragen hat oder noch beitragen wird.
 

©Hautzinger/Fotosiederei
 
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