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"Den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern"

(c) Soziales Wohnservice Wels
Bettina Reichhold ist Geschäftsleiterin des Sozialen Wohnservice Wels. Das Projekt "Social Cooking" liegt ihr besonders am Herzen, da es Menschen auf einzigartige Weise zusammenbringt und verbindet. Im Interview verrät sie ihr bisher schönstes Erlebnis und was die größte Herausforderung beim Social Cooking ist.



Liebe Frau Reichhold, was ist das Besondere an der Arbeit mit freiwilligen Kochgruppen?

"Social Cooking verbindet auf verschiedene Art und Weise und lässt die Lücke zwischen Arm und Reich sehr gut schließen. Es bedarf nur weniger Zutaten und einem persönlichen Engagement von mind. 2 bis 3 Personen, die ein bodenständiges Mittagsgericht kochen und gleichzeitig einen großen Anteil daran haben, einem Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern."

Was ist dabei die größte Herausforderung?

"Menschen davon zu überzeugen, dass die Hemmschwelle mit den Nutzer*innen des SWS in Kontakt zu treten gar nicht so ein mächtiger Schritt ist. Wohnungslosigkeit kann jeden von uns und unerwartet treffen, dafür genügt ein gesundheitlicher Schicksalsschlag oder der Verlust von Arbeit."


Gab es ein Erlebnis, an das Sie sich besonders gerne erinnern?

"Eine Schulklasse hat uns vor zwei Jahren ein Social Cooking geboten inkl. Dekoration der Tische und musikalischer Einlagen. Das war ein richtiges Fest mit angemessener Animation, wo beide Seiten frohen Mutes auseinandergehen konnten und sicher auch lange davon gezehrt haben."

 

Warum die Zusammenarbeit mit dm drogerie markt?

"Die Zusammenarbeit mit dm harmoniert mit der gleichlautenden Firmenphilosophie 'Gutes tun mit Aktionen unter einem Dach für eine bessere Welt'. Egal ob es um die Unterstützung durch ein Festessen zur Weihnachtszeit geht oder den mehr vom leben tag der Mitarbeiter*innen von dm. Jede Aktion ist so gut durchdacht und organisiert, weil sie passende Unterstützung bietet und zur Nachhaltigkeit beiträgt."

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

"Menschen, die alles dafür geben, dass es in unserer Welt keine Spaltung mehr gibt. Wenn schon kein gemeinsamer Nenner gefunden wird, dann zumindest einen Konsens schließen."

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